Stress im Job vermeiden

==Stress oder Herausforderung==

Stress, was ist eigentlich Stress, was bedeutet es für den Einzelnen oder in der Firma. Stress beschreibt ja eigentlich nur einen Umstand, eine Situation, z. B. einen Abgabetermin für die nächste Präsentation, die Beurteilungen oder die korrekte Übergabe des Aufgabenbereichs oder eine fällige Rate für den Kredit. Für den einen bedeutet dies eine Herauforderung, das Ziel der Aufgabe und der eigentlichen Erwerbsfähigkeit, für den anderen bedeutet jede Abweichung von der Norm, vom geregelten Ablauf Stress.

===Sichtweise ===

Stress ist ja nicht die eigentliche Sache, sondern dass, was eine Situation im Arbeitnehmer auslöst.
Aus Evolutionssicht ist Stress ja durchaus sinnvoll. Der Urmensch kommt in eine Situation und muss ganz schnell abwägen, Kampf oder Flucht. Der Körper reagiert entsprechend, kurze schnelle Atmung, erhöhter Adrenalinausstoß, angespannte Muskeln usw. Grundsätzlich also eine Reaktion, die es uns ermöglicht schnell, präzise und effizent zu Reagieren. Schwierig wird es eigentlich erst, wenn dieser Zustand nicht kurzfristig anhält, sondern der Mitarbeiter gar nicht mehr aus diesem Zustand heraus kommt. Dann ist Stress ein krankmachender, dauerhafter Zutstand.

===Lösungen===

Dies haben viele Arbeitgeber heutzutage auch erkannt und sorgen daher durch aktive Maßnahmen zur Stressbewältigung bei den Mitarbeitern. Dies geht von mobilen Massageanbietern über kurze Bewegungsübungen während der Arbeitszeit oder Angebote wie Yoga im Anschluss an die übliche Arbeitszeit.

Verwunderlich ist häufig, dass solche Angebote von den ach so gestressten Mitarbeitern gar nicht in zu erwartender Masse angenommen werden, sondern immer nur ein paar Einzelne die Zeit dafür finden. Die anderen sind zu gestresst von ihrem Arbeitsalltag, müssen noch dieses oder jenes fertig stellen und finden keine Ruhe die gut gemeinten Angebote anzunehmen. Und genau da liegt ja letztendlich der Teufelskreis, oder?

Schlaflosigkeit – Ursachen und Abhilfe

Schlafprobleme sind ein weit verbreitetes Problem. Was sind die Ursachen hierfür und was kann dagegen unternommen werden?

Ursachen

Die möglichen Ursachen für Schlafstörungen lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: körperliche Ursachen, äußere Einflüsse und psychische Ursachen. Körperliche Ursachen können das Vorliegen einer Krankheit sein (z.B. Schilddrüsenstörung,), Schmerzen oder das Resultat einer Medikamenteneinnahme. Häufig kommt es bei Zeitverschiebung oder Schichtarbeit zu Schlafproblemen. Weiterhin können Umwelteinflüsse wie zu helles Licht oder zu viel Lärm für einen gestörten Schlaf verantwortlich sein. Die wohl häufigste Ursache für Schlafstörungen ist jedoch psychische Belastung. Zu viel Stress wie z.B. durch fällige Kredite, drohende Zahlungsunfähigkeit bei zu hoher Stromrechnung oder Handyrechnung oder Aufregung vor einem wichtigen Ereignis können den Schlaf erheblich beeinträchtigen.

Abhilfe

Der erste Schritt zur Behebung von Schlafproblemen liegt in der Analyse der Ursachen. Körperliche Ursachen erfordern meist eine Behandlung durch den Hausarzt oder entsprechende Fachärzte. Umwelteinflüsse können in der Regel leicht selbst behoben werden. Insbesondere bei Schlafproblemen aus psychischen Gründen können folgende Tipps Abhilfe schaffen:

- ruhige und angenehme Atmosphäre im Schlafzimmer schaffen (gute Matratze und frische, kühle Luft)
- vor dem Schlafen gehen Bewegung an der frischen Luft
- Entspannungstechniken (autogenes Training, heißes Bad, Massage)
- kein Alkohol, Koffein oder Nikotin
- feste Rituale wie 30 Minuten lesen oder Musik hören einführen
- das Bett nur zum Schlafen benutzen, damit der Körper es mit dem Schlafvorgang in Verbindung bringt
- den Schlaf tagsüber nicht nachholen

Auf Schlafmittel sollte möglichst verzichtet werden, da diese den natürlichen Schlafrhythmus stören und schnell anhängig machen können. Wenn alle Methoden nicht helfen und die Probleme länger als einen Monat anhalten, hilft nur noch der Arztbesuch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafst%C3%B6rung
http://www.apotheken-umschau.de/Schlafstoerungen

Tipps zum Einschlafen

Wer kennt das nicht? Wir haben einen langen Tag hinter uns, die Pflichten efüllt, den inneren Schweinehund überwunden, eventuell noch Sport gemacht oder die ungeliebten Pflichten erfüllt, wie z. B. die Steuerunterlagen sortiert oder die Bügelwäsche in Angriff genommen. Wer aufgrund von Sportwetten, Schulden oder Spekulationen an der Börse nicht schlafen kann sollte mal grundlich über sein Hobby nachdenken.

=== Bereit fürs Bett ===

Völlig erschöpft und voller Freude auf erholsame Nachruhe legt man sich ins Bett, ggf. liest man noch ein paar Seiten und wohlig müde machen wir dann das Licht aus – UND dann geht gar nichts. Der Kopf will nicht ruhen, die Gedanken kreisen und kreisen, das Gespräch mit dem ungeliebten Kollegen, der Schriftwechsel mit der Versicherung, alles bewegt sich im Oberstübchen hin und her.

=== Was tun ? ===

Die Versuche ruhig zu atmen und die verzweifelten Blicke auf den Wecker wechseln sich ab. Der Gedanke daran, dass es nur noch 6, 5, 4 Stunden Schlaf sind, die vor einem liegen frustrieren zusätzlich. Was hilft denn da nun wirklich. Schlafmittel, chemisch oder biologisch können da wirklich nur kurzfristig eine Lösung sein. Am besten hat sich bewährt, tatsächlich noch einmal und zwar ganz bewußt, wach zu sein.

=== Die Idee===

Licht an, evtl. noch einmal das Gesicht oder Hände waschen, um Lasten des Tages abzuspülen. Und dann ganz bewußt den Balast abladen. Spricht, einen Zettel oder Block nehmen und notieren, was im Kopf so kreist. häufig reicht schon das Erstellen einer To do List für den nächsten Tag. Oder die am nächsten Tag zu verfassende Email wird, zumindest in Stichpunkten, niedergeschrieben. Dann ist es hilfreich sich vom Tag zu verabschieden – also ein paar kleine entspannende Übungen und dann ENDLICH wieder ins Bett. Gute Nacht!